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LINZ AG Steelvolleys mit dem Rücken zur Wand

1. Bundesliga Damen |

Für die LINZ AG Steelvolleys ist der Traum vom Finaleinzug in großer Gefahr. Nach der zweiten Niederlage (2:3) in der Halbfinalserie “Best-of-five” benötigen die Linzerinnen gegen Graz nun drei drei Siege in Folge. Am kommenden Mittwoch steigt in der SMS Linz-Kleinmünchen das dritte Spiel der Serie.

LINZ AG Steelvolleys Coach: „Haben unsere Chancen nicht genützt“
Die Halbfinalserie „Best-of-five“ gegen Graz wird für die LINZ AG Steelvolleys nach der zweiten Niederlage zur Herkules-Aufgabe. Nach der 1:3-Heimniederlage am vergangenen Dienstag müssen sich die Linzerinnen auch in Graz knapp geschlagen geben.
Um die Chancen auf den Finaleinzug weiter am Leben halten zu können, müssen die Linzerinnen zunächst das Heimspiel in der SMS Linz-Kleinmünchen am kommenden Mittwoch gewinnen. Am Sonntag, 12. April würde das nächsten Gastspiel folgen. Ein allfälliges Entscheidungsspiel drei Tage später in Linz.
Für Trainer Jakub Brecka steht nach der Niederlage in Graz vor allem eines fest: “Alle zusammen müssen uns endgültig von der Favoritenrolle verabschieden. Die liegt nach zwei Siegen in Folge eindeutig bei Graz. Am Ende zählen in den Playoffs nur Siege. Wir haben in den Matches genügend Chancen gehabt, um beide oder zumindest eines zu gewinnen. In diesen engen Matches braucht es in heiklen Momenten nicht nur Entschlossenheit, sondern vor allem auch ein Stück Gelassenheit bzw. die Fähigkeit mit Fehlern richtig umzugehen.”

Auch das zweite Match der Halbfinalserie beschert den Fans lange und spannende Ballwechsel. Beide Teams lassen im Spielverlauf nichts unversucht.
Wieder sind es die LINZ AG Steelvolleys, die im ersten Durchgang den Ton angeben. Nach einem ausgeglichenen Start übernehmen die Linzerinnen das Kommando, setzen sich mehrere Punkte ab und gewinnen klar (25:17).
Auch im zweiten Satz liegen die Oberösterreicherinnen über weite Strecken voran. Im Satzfinish enden die Träume von der 2:0-Führung aber innerhalb weniger Ballwechsel. Die LINZ AG Steelvolleys können nicht mehr punkten und verlieren knapp mit 22:25.
Der dritte Satz beginnt mit einem Schockmoment. Eine Grazerinnen verletzt sich schwer und scheidet aus dem Match aus. Die Grazerinnen zeigen sich davon aber unbeeindruckt und liegen zunächst wieder in Führung. Nun sind es die LINZ AG Steelvolleys die Moral beweisen und sich in den Satz zurückkämpfen. In der Mitte des Satzes übernehmen die Linzerinnen die Führung und können sie in der Folge mit einer starken Service- und Blockleistung ausbauen. Mit einem 25:19-Satzgewinnn gehen die Linzerinnen mit 2:1 in Führung.
Im vierten Durchgang legen die LINZ AG Steelvolleys einen klassischen Fehlstart hin und geraten mit 3:9 in Rückstand. Zwischenzeitlich können sie den Gästen zwar wieder etwas näherkommen. Ernsthaft gefährden, können die Oberösterreicherinnen die Steirerinnen aber nicht mehr. Graz gleicht aus und erzwingt einen Entscheidungssatz.
Wie im vierten Satz starten die LINZ AG Steelvolleys auch im fünften Satz nicht nach Wunsch. Die Oberösterreicherinnen wechseln beim Stand von 2:8 die Seiten. Sie geben zwar nicht auf, können den Sieg der Steirerinnen am Ende aber nicht mehr verhindern.

Austrian Volley League Women, Playoff 1/2-Finale (Best-of-five)

Spiel 2
UVC Holding Graz - LINZ AG Steelvolleys 3:2 (17:25,25:22,19:25,25:19,15:5)

Spiel 3
Mittwoch, 8, April
LINZ AG Steelvolleys - UVC Holding Graz
19.00 Uhr

Bereits gespielt:

Spiel 1
LINZ AG Steelvolleys - UVC Holding Graz 1:3 (25:16,24:26,20:25,23:25)
Hervova 32

Spiel 4 (falls notwendig)
Sonntag, 12. April
UVC Holding Graz - LINZ AG Steelvolleys
18.30 Uhr

Spiel 5 (falls notwendig)
Dienstag, 14.März
LINZ AG Steelvolleys - UVC Holding Graz
19.00 Uhr
 

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