LINZ AG Steelvolleys Coach: “Satzverlust hat uns wachgerüttelt”
Zum achten Mal in Folge gibt es im Duell zwischen den LINZ AG Steelvolleys und den Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz keinen 3:0-Sieg eines der beiden Teams.
Das Austrian Volley Cup Halbfinale zwischen den Dauerrivalen unterscheidet sich dennoch klar von den vorangehenden Aufeinandertreffen. Zwar geraten die Linzerinnen nach einem verhaltenen Start einmal mehr in Rückstand (24:26). Danach übernehmen die Oberösterreicher aber die Kontrolle und gewinnen die folgenden drei Sätze verhältnismäßig klar (25:13,25:19,25:15). Nach 2023 stehen die LINZ AG Steelvolleys wieder im Endspiel und haben am Samstagabend die Chance auf den achten Cuptitel der Vereinsgeschichte. Im Finale steht den Linzerinnen der Rekordmeister- und Cupsieger VB NÖ Sokol/Post gegenüber, der sich im ersten Halbfinale klar gegen die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg durchsetzen konnten.
Trainer Jakub Brecka hebt das “Comeback” seines Teams hervor: “Der Satzverlust hat uns wachgerüttelt. Im ersten Durchgang sind wir überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Ab dem zweiten Satz konnten wir die Erzbergmadln mit unserem Service viel mehr unter Druck setzen. Dadurch war ihr Angriffsspiel leichter ausrechenbar und ihre Erfolgsquote am Angriff ist deutlich gesunken. Das war der Schlüssel zum Erfolg.”
Im Finale erwartet Brecka wieder ein enges Duell: “Sokol/Post hatte heute ein leichteres Match und hat noch dazu früher als wir gespielt. Wir mussten dafür schon an die Grenzen gehen und haben einen Satz mehr in der “fremden” Halle gespielt. Morgen erwartet uns aber ein völlig anderer Gegner, der vor allem am Angriff viel mehr Optionen hat. Das wird ein echter Prüfstein. Es braucht eine echte Topleistung”
Austrian Volley Cup Finals
Halbfinale
Freitag, 27. Februar
LINZ AG Steelvolleys - Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz 3:1 (24:26,25:13,25:19,25:15)
Herdova 28, Raab 20
Finale
Samstag, 28. Februar
VB NÖ Sokol/Post - LINZ AG Steelvolleys
17.40 Uhr - LIVE auf ORF SPORT+
Johann-Pölz-Halle Amstetten