LINZ AG Steelvolleys Coach: “Letzte Konsequenz hat gefehlt”
Im Spitzenspiel der 17. Runde der AVL Women zwischen den LINZ AG Steelvolleys und VB NÖ Sokol/Post geht die Serie an 3:0-Erfolgen nach sieben Matches zu Ende. Nach knapp zwei Stunden Spielzeit setzen sich die Gastgeberinnen aus Wien mit 3:1 durch.
Die ersten drei Sätze sind hart umkämpft. Im ersten Durchgang liegen die LINZ AG Steelvolleys konstant in Führung und gewinnen am Ende mit 25:21. Auch der zweite Satz verläuft lange Zeit ausgeglichen. Als sich Mitte des Satzes eine gegnerische Spielerin schwer am Knie verletzt, scheint den Linzerinnen die Leichtigkeit abhanden zu kommen, während die Gastgeberinnen neue Energie finden, in Führung gehen und ausgleichen.
Für die Vorentscheidung sorgt der dritte Satz. Wieder liegen beide Teams über weite Strecken gleichauf. Im Finish können sich die LINZ AG Steelvolleys jedoch kurzzeitig absetzen und mit 23:21 in Führung gehen. Nach zwei vergebenen Chancen der Linzerinnen, sich einen oder mehrere Satzbälle zu erspielen, gleichen die Wienerinnen aus. In der Folge geht es hin und her. Auf einen vergebenen Satzball der Oberösterreicherinnen folgen fünf der Wienerinnen. Die sechste Chance nutzt der Tabellenzweite zur 2:1-Führung (31:29).
Im folgenden vierten Durchgang geraten die Linzerinnen sofort in Rückstand und können insbesondere den Mittelblockerinnen von Sokol/Post nichts mehr entgegenhalten. Die Wienerinnen gewinnen mit 25:12 und holen drei Punkte.
Für die LINZ AG Steelvolleys ist es die zweite Saisonniederlage, die erste in einem Auswärtsmatch. Es ist auch das erste Spiel, in dem die Linzerinnen ohne Punkte bleiben.
Für den Ausgang des Grunddurchgangs hat die Niederlage freilich keine Auswirkungen mehr. Die LINZ AG Steelvolleys standen bereits als Nummer eins fest und treffen Anfang März auf den Achten des Grunddurchgangs.
Trainer Jakub Brecka ortet in der Niederlage viele Lernmöglichkeiten für sein Team: “Mit wenigen Ausnahmen haben wir in dieser Saison alle knappen Sätze für uns entschieden. Vor allem im dritten Durchgang haben wir heute sehr viele sehr gute Punktchancen nicht genützt bzw. im Gegenteil sogar Eigenfehler begangen. Das waren am Ende zu viele. Im vierten Satz hat sich Sokol/Post in einen Rausch gespielt und war nicht mehr zu stoppen. Wenn wir die richtigen Schlüsse ziehen, kann diese Niederlage für uns sehr wertvoll sein.”
AVL Women, 17. Runde
Mittwoch, 4. Februar
VB NÖ Sokol/Post - LINZ AG Steelvolleys 3:1 (21:25, 25:22, 31:29, 25:12)
AVL Women, 18. Runde
Samstag, 14. Februar
LINZ AG Steelvolleys - ASKÖ Purgstall
18.30 Uhr