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LINZ AG STEELVOLLEYS verlieren Schlagerspiel knapp

1. Bundesliga Damen |

Das erste Heimspiel der LINZ AG Steelvolleys gegen UVC Holding Graz entwickelte sich wie erwartet zum Schlagerspiel die Runde. Beide Teams schenkten einander in über zwei Stunden nichts. Im Tie-Break setzten sich die Gäste knapp mit 15:12 durch und holten einen 3:2-Auswärtssieg. 

LINZ AG Steelvolleys Trainer Brecka: „Lehrreiches Spiel für uns“
Das Match stand ganz im Zeichen der Frauengesundheit. Gemeinsam mit der Krebshilfe Oberösterreich widmeten die Linzerinnen den Spieltag dem „Breast Cancer Awareness Month“. Beide Teams setzten mit pinken Haarbändern ein optisches Statement. Die SMS Linz-Kleinmünchen wurde ebenfalls mit pinken Accessoires gebrandet.
Am Feld sorgten beide Teams für einen spannenden Abend und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Die Linzerinnen starteten nahezu fehlerlos und erspielten sich im Eröffnungssatz einen komfortablen Vorsprung. Die Grazerinnen steigerten sich im Verlauf des Satzes deutlich und schafften beinahe das Comeback. Am Ende konnten sich die LINZ AG Steelvolleys knapp durchsetzen (25:21). 
In der Folge setzte sich die Tendenz allerdings nicht nur fort, sondern verstärkte sich weiter. Die Steirerinnen übernahmen ab dem zweiten Satz vollständig das Kommando, während die Oberösterreicherinnen zunehmend in Bedrängnis gerieten und keine passenden Antworten auf das aggressive Spiel der Grazerinnen parat hatten (18:25,16:25).
Mit dem Rücken zur Wand fanden die Linzerinnen im vierten Durchgang zurück in die Spur und konnten nun wieder - ähnlich wie im Eröffnungssatz - überzeugen. Die logische Konsequenz war der Ausgleich und ein Entscheidungssatz.
Der Tie-Break entwickelte sich aus Sicht der LINZ AG Steelvolleys zum Satz der vergebenen Chancen. Schon am Beginn ließen die Gastgeberinnen mehrere Punktchancen ungenützt verstreichen. Dennoch wahrten sie den Anschluss. Einige Fans wähnten die Linzerinnen beim Stand von 12:10 bereits auf der Siegerstraße. Zum Entsetzen des Heimpublikums folgten jedoch fünf Punkte der Grazerinnen, die sich damit den dritten Saisonsieg sicherten.
Trainer Jakub Brecka will den kurzfristigen verletzungsbedingten Ausfall von Nationalteamspielerin Carmen Raab (Rücken, Anm.) nicht als Ausrede gelten lassen: „Das war heute ein Rendezvous mit der Realität. Spiele gegen solche starke Liga-Konkurrenten sind für uns sehr lehrreich. Natürlich wollen wir immer gewinnen. Mit den aktuellen Leistungsschwankungen ist das gegen einen Titelkandidaten und ohne Unterstützung der Gegnerinnen nur schwer möglich. Man sieht, dass wir als Team erst am Anfang stehen. Wir wollen von Spiel zu Spiel besser werden.“
Die nächste Gelegenheit dazu haben die Linzerinnen am bevorstehenden Nationalfeiertag. Die LINZ AG Steelvolleys gastieren beim AVL-Aufsteiger St. Pölten.

AVL Women, 3. Runde
LINZ AG Steelvolleys – UVC Holding Graz 2:3 (25:21,18:25,16:25,25:20,12:15)

Nächstes Spiel
Samstag, 26.10., 18.00 Uhr
SPORTUNION z+p St. Pölten - LINZ AG Steelvolleys

 

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